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Unser Engagement fürs Klima

Als Versicherer von Elementarschäden sind wir direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen. Deshalb engagieren wir uns auf vielfältige Weise für den Klimaschutz.

Übergreifend setzen wir uns für eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für die Auswirkungen des Klimawandels und für mögliche Lösungsansätze ein. Intern haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren CO₂-Ausstoss schrittweise zu reduzieren und zu kompensieren. Und das mit Erfolg: Seit 2007 haben wir den CO₂-Ausstoss pro Mitarbeitenden um 54 Prozent verringern können und sind seit 2013 klimaneutral. 

Erfahren Sie in unserem Umweltbericht, in welchen Bereichen wir uns verbessern konnten und welche Massnahmen ergriffen wurden.

Internes Engagement

2018 haben wir insgesamt 407 Tonnen CO₂ ausgestossen. Das sind über 300 Tonnen weniger als noch im Vorjahr (2017: 741 Tonnen CO₂). Mit 144 Tonnen CO₂ gehören neu Pendelfahrten zu den grössten Emissionsverursachern, dicht gefolgt von der Heizung mit 123 Tonnen CO₂.
Pro Mitarbeitenden entspricht dies einem Key Performance Indicator von 1,3 Tonnen CO₂. Im Vergleich mit 2015 (2,8 Tonnen CO₂) konnte dieser um 54 Prozent reduziert werden. Das ursprünglich für 2020 definierte Ziel – 30 Prozent weniger CO₂ gegenüber 2015 – konnte also bereits 2018 erreicht werden. Möglich war diese enorme Verbesserung durch die Beschaffung einer elektrisch betriebenen Autoflotte für die Aussendienstmitarbeitenden. Dadurch fielen auf die Geschäftsfahrten nicht mehr 39 Prozent, sondern nur noch 12 Prozent der Gesamtemissionen (siehe dazu auch «Bereich Mobilität»).
Die Gesamtemissionen von 407 Tonnen CO₂ wurden auch 2018 vollständig kompensiert. Unterstützt wurde dabei das Projekt «Biogasanlagen auf Schweizer Bauernhöfen». Wir haben deshalb auch dieses Jahr wieder das goldene Klimaschutz-Gütezeichen «CO₂-neutral» erhalten. 

Bereich Mobilität

Im Berichtsjahr 2017 gehörten Geschäftsreisen mit 287 Tonnen CO₂ noch zu den grössten Emissionsverursachern (39 Prozent der Gesamtemissionen). Dank der Anschaffung einer elektrisch betriebenen Autoflotte für die Aussendienstmitarbeitenden macht diese Kategorie im Berichtsjahr 2018 mit 48 Tonnen CO₂ nur noch 12 Prozent der Gesamtemissionen aus. Dies entspricht einer Reduktion von über 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mit 144 Tonnen CO₂ gehören neu die Pendelfahrten zu den grössten Emissionsverursachern (35 Prozent der Gesamtemissionen). Und dies, obwohl im Vergleich mit dem Vorjahr der zweitgrösste Emissionsrückgang verzeichnet werden konnte: von 258 auf 144 Tonnen CO₂ (-44 Prozent). Dieser Rückgang ist der Änderung der Datenerhebung geschuldet: Kommen Mitarbeitende mit dem Geschäftsauto zur Arbeit, werden diese nicht zu den Pendelfahrten, sondern zu den Geschäftsreisen gezählt. Unsere internen Mitarbeitenden ermuntern wir, wenn immer möglich für die An- und Rückreise auf das Auto zu verzichten und stattdessen auf den öffentlichen Verkehr oder aufs Velo umzusteigen (z.B. durch Aktionen wie «bike to work» oder die Übernahme der Abogebühren für Publibike).

Bereich Heizung

Mit 123 Tonnen CO₂ macht die Kategorie Heizung den zweitgrössten Teil der Gesamtemissionen aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 10 Prozent (2017: 112 Tonnen CO₂). Grund für diesen Anstieg ist jedoch nicht etwa ein grösserer Verbrauch, sondern eine Änderung der Datenerhebung. Neu werden nämlich auch die CO₂-Emissionen aus der Energiebereitstellung berücksichtigt. Ohne diese Änderung lägen die CO₂-Emissionen bei 79 Tonnen, was einem Rückgang von knapp einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr entspräche.
Die Emissionen pro Fläche haben im Vergleich zum Vorjahr minim zugenommen und sind von 9,8 kg CO₂/m2 auf 10,6 kg CO₂/m2 gestiegen. Mit 42 kWh pro m2 liegen wir aber auch dieses Jahr unter dem durchschnittlichen jährlichen Heizwärmebedarf in bewohnten und nicht bewohnten Wohnungen (83 kWh/m2).
Ab März 2017 werden 20% des Heizbedarfs mit Biogas abgedeckt (80 Prozent Erdgas). Ziel ist es, den Bezug von Erdgas in den folgenden Jahren noch weiter zu senken.

Bereich Strom

Der Stromverbrauch macht im Berichtsjahr insgesamt 1.3 Tonnen CO₂ aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von über 3000 Prozent (2017: 0,04 Tonnen CO₂). Grund dafür ist die neue elektrische Autoflotte für die Aussendienstmitarbeitenden. An unserem Hauptsitz und bei den Mitarbeitenden zuhause wurden über 150 Ladestationen eingerichtet. Verbraucht haben die 88 eGolfs knapp 280'000 kWh (Berechnung basiert auf zurückgelegter Strecke von etwas mehr als 1,7 Millionen Kilometer und einem angenommenen Durchschnittsverbrauch von 16 kWh/100 km).

Bereich Papier

Der Bereich Papier macht mit 90 Tonnen CO₂ den drittgrössten Bereich aller Emissionen aus (22 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist sogar ein leichter Anstieg zu beobachten (+6 Prozent).
Wir sind bestrebt, den Papierverbrauch in den kommenden Jahren weiterhin zu senken. Dies unter anderem durch die Einführung von digitalen Hilfsmitteln, welche ein papierloses Arbeiten überhaupt erst ermöglichen.